Allgemeines zu unserer Haut

 

Was ist eigentlich die Haut?

Die Haut ist unser größtes Organ und schützt den Körper vor äußeren Umwelteinflüssen. Sie entspricht etwa 15-16% unseres Körpergewichts und reguliert die Körpertemperatur. Ihr sieht man den individuellen Lebensstil und auch die natürlichen Hautalterungsprozesse an. Sie spiegelt unseren Gesundheitszustand wider und zeigt Stress, Müdigkeit oder Lustlosigkeit an.
Die Haut besteht aus drei verschiedenen Schichten: Epidermis, Dermis und Unterhaut. Die Epidermis, auch Oberhaut genannt, schützt unsere Haut vor äußeren Einflüssen (Kälte, Wind, Umweltverschmutzung, Bakterien, etc.) und reguliert den Wasserhaushalt, während die Dermis durch ein flexibles Kollagennetzwerk die Elastizität der Haut gewährleistet. Die Unterhaut besteht vor allem aus Fettgewebe und dient somit als Kälteschutz und Energiespeicher.

 
 

Warum braucht meine Haut Feuchtigkeit?

Die wichtigste Funktion der Haut ist die Schutzfunktion der äußeren Hautschicht (Epidermis). Als Kontaktfläche zur Umwelt muss diese Hautschicht immer flexibel sein. Dafür ist die ausreichende Hautfeuchtigkeit unerlässlich, denn diese wirkt wie ein Weichmacher für die Haut. Äußere Faktoren, wie z.B. trockene Luft, hohe Temperaturen und der individuelle Lebensstil können auf die natürliche Hautfeuchtigkeit Einfluss nehmen. Daher gleichen feuchtigkeitsspendende Lotionen diese Defizite aus und stellen die Schutzfunktion der Haut sicher.

 
 

Was sind freie Radikale und welchen Effekt haben sie auf die Haut?

Freie Radikale sind aggressive Elemente, die Körperzellen angreifen können. Sie werden vor allem durch äußere Einflüsse, wie Luftschadstoffe und UV-Strahlen, aber auch durch den individuellen Lebensstil, z.B. durch Stress, Alkohol oder Rauchen gebildet. Während sie üblicherweise Eiweißstoffe und Fette angreifen, können sie darüber hinaus aber auch auf das Erbgut im Zellkern einwirken. Dies führt unter anderem zu vorzeitiger Hautalterung durch Absterben der Zelle oder einer negativen Veränderung der Zelle, welche wiederum in Krankheiten resultieren kann.

 
 

Wie wirkt sich Sonne auf die Haut aus?

Für unseren Körper und das allgemeine Wohlbefinden ist Sonne lebensnotwendig, denn sie fördert die Bildung von Vitamin D und wirkt anti-depressiv. Dennoch ist die Haut ohne Schutz den schädlichen Sonnenstrahlen direkt ausgesetzt. Je nach Hauttyp verfügt die Haut über unterschiedlich starke eigene Schutzfunktionen. Diese verhindern eine negative Zellveränderung durch die Einwirkung von Sonnenstrahlen. So ist Bräunung z.B. eine abwehrende Adaptionsreaktion der Haut auf UVB-Strahlung, die einen Sonnenbrand verhindert. Wird dieser hauteigene Schutzmechanismus jedoch überschritten, können die UV-Strahlen Hautschäden oder vorzeitige Hautalterung verursachen.

 
 

Warum altert meine Haut?

Die Hautalterung ist ein natürlicher Prozess, der schon vor dem 20. Lebensjahr beginnt, jedoch in der Regel erst zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr langsam sichtbar wird. Die Kollagenfasern und die elastischen Fasern der Haut nehmen naturgemäß nach und nach ab. Die Folge ist, dass die Haut nicht mehr so viel Feuchtigkeit speichern kann und Spannkraft verliert. Zudem nimmt die Zahl der Blutgefäße ab, die Haut wird schlechter versorgt und wird trockener und dünner. Es zeigen sich feine Linien und Falten. Der Hautalterungsprozess ist unvermeidbar und genetisch festgelegt, jedoch kann er durch den persönlichen Lebensstil beeinflusst werden.